day 26

Posted on July 30th, 2017 by Schrüppe McIntosh

Wer sich hier an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält, fühlt sich schnell als Verkehrsbehinderung. Neben mir  sind das eigentlich auch nur total überladene Autos, Autos unerklärlicherweise seit den 1960ern überlebt haben und LKW's - nur solange es bergauf geht. Wir überlegen, ob es sich vielleicht nur um Geschwindigkeitsempfehlungen handelt. 

Bergab möchte man sich auch lieber nicht auf der linken (langsamen Spur) einreihen. DIe ist zwar für LKW`s reserviert (und als Deutsche wähne ich mich im rentnerfreundlichen entspanntem Tempo, aber ich habe bergab keinen LKW-Fahrer gesehen, der nicht bei 105km/h war - und mich nicht lieber angeschoben hätte, als abzubremsen. 120km ist zwar die Höchstgeschwindigkeit, aber selbst wenn man sich schon auf 140 hat drängeln lassen, wird immer noch gepusht. Oder wie in meinem Fall (Team Vollkasko) bildet sich ein Stau hinter einem und es wird wild im Auto hinter einem gestikuliert, wenn links-recht-slalomüberholen nicht funktioniert.

Wir sind auf jeden Fall in Durban angekommen und ich war sehr sehr froh, als das Auto abgeschlossen in der Garage stand. Es ist schon fast dunkel (was ja nur heißt, dass es wahrscheinlich bereits winterliche 17h ist) als wir angekommen. Da wir durch Zufall auf dem Berg gelandet sind, haben wir eine unglaubliche Aussicht auf die Stadt. Vom Stadium weht je nach Windstärke ein Rockkonzert zu uns herüber und wir lassen den Abend mit Wein ausklingen und werfen dem Hund des Gasthauses seinen Ball in den Sonnenuntergang (naja, bis zur Mauer).

 

 

 


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